Die 5 besten Viertausender für Anfänger
Die 5 besten Viertausender für Anfänger
Die Welt der Viertausender ist atemberaubend schön. Trotzdem: Das sind keine Spaziergänge. Gletscher, Spalten, Seracs und das Wetter verlangen Respekt. Gehe nur mit einem erfahrenen Partner oder einem Bergführer auf diese Gipfel.
1. Breithorn (4.164 m)
Das Breithorn gilt als einer der zugänglichsten Viertausender der Alpen. Die sehr hohe Ausgangshöhe macht den Gipfelanstieg relativ kurz, dennoch ist es eine echte Gletschertour mit den üblichen Gefahren (Spalten, Wetter, Höhe).
Kurze Geschichte: Die Erstbesteigung des Breithorns fand bereits im frühen 19. Jahrhundert statt; der Gipfel wurde schnell zu einem beliebten Akklimatisationsberg für weitere Alpentouren.
Unser Bergprofil: Breithorn – Viertausender-Übersicht
Spartipp: Halbtax + Junior-Karte machen die Anfahrt extrem günstig. Die Junior-Karte reduziert die Kosten für Jugendliche deutlich – besonders bei teuren Bergbahnen wie der Fahrt aufs Klein Matterhorn. Mehr zur Junior‑Karte.
2. Allalinhorn (4.027 m)
Das Allalinhorn gehört zu den beliebtesten Einsteiger-4000ern. Die Metro Alpin bringt einen auf rund 3.500 m; von dort führt ein breiter Gletscherhang zum Gipfel. Für erfahrenere Seilschaften bietet sich der Hohlaubgrat als lohnende Alternative an.
Kurze Geschichte: Die Erstbesteigung datiert ins 19. Jahrhundert; mit der Erschließung des Saastals und modernen Bahnen wandelte sich der Berg zu einem häufig begangenen Gipfel.
Unser Bergprofil: Allalinhorn – Viertausender-Übersicht
Spartipp: Die Saastal Card (ab 1 Übernachtung) deckt viele Bergbahnen ab. Wer ohne Übernachtung anreist, profitiert zusätzlich von Halbtax + Junior‑Karte. Mehr zur Junior‑Karte.
Hohlaubgrat: Schöner Grat für bereits erfahrene Hochtouren-Geher – nur mit entsprechender Erfahrung oder Bergführer angehen.
3. Signalkuppe / Punta Gnifetti (4.554 m)
Die Signalkuppe ist lang, aber technisch moderat. Die Capanna Margherita (auf dem Gipfel) ist ein einmaliges Erlebnis: die höchstgelegene Schutzhütte Europas.
Kurze Geschichte: Die Signalkuppe wurde im 19. Jahrhundert erstmals bestiegen; die Margherita-Hütte (1893) ist historisch bedeutsam und diente auch wissenschaftlichen Zwecken.
Unser Bergprofil: Signalkuppe – Viertausender-Übersicht
4. Dôme de Neige (4.015 m)
Kurze Geschichte: Erstbesteigung 1877; der Berg gehört zu den klassischen Zielen der Écrins und war Teil der frühen alpinen Erschließung des Massivs.
Der Dôme de Neige im Écrins-Massiv ist landschaftlich sehr eindrücklich. Die Tour ist lang und verlangt Respekt gegenüber Gletscher- und Serac-Gefahren. Der Dôme gilt als der einfachste Viertausender der französischen Alpen - lange und gefährlich ist er trotzdem !
Unser Bergprofil: Dôme de Neige des Écrins – Viertausender-Übersicht
5. Bishorn (4.153 m)
Das Bishorn ist ein beliebter Einstiegs-4000er: technisch überschaubar, dafür lang und mit potenziell spaltenreichem Gletscher. Frühzeitiges Starten (oder Ski) reduziert das Spaltenrisiko.
Kurze Geschichte: Die Erstbesteigung des Bishorn liegt in den 1880er Jahren. Erwähnenswert ist die Pointe Burnaby (Vorgipfel): diese wurde bereits 1876 von Elizabeth Burnaby erstbestiegen und trägt seitdem ihren Namen.
Spartipp: In Zinal gibt es einen kostenfreien Wanderparkplatz, etwa 200 m vor dem gebührenpflichtigen Parkplatz – praktisch für die Anfahrt zur Cabane de Tracuit und das Bishorn.
Unser Bergprofil: Bishorn – Viertausender-Übersicht

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